Nicht abgehoben, “but real“!
Maximum rrrrrrespect to “Love, Peace & Beatbox“, würde Wetlipz jetzt sagen. Ihr wollt Bässe, Beats und Berliner Jungs, die es schaffen, Euch mit ihrem unwiderstehlichen Charme und Witz, der uns Hauptstädtern einfach vorbehalten ist, über 70 Minuten zu begleiten und die Frage aufzuwerfen: „Was, das war's schon?“ - Na dann los, holt euch die Karte und ab geht’s mit einem Dokumentarfilm der ganz besonderen Art. von Till Gerber
Was ist Beatboxing, Human Beatboxing, oder warum heißt HipHop HipHop? Und wie ist das mit dem Breakdance? Eine kleine Auswahl des großen Fragenrepertoires, das mehr als beantwortet wird. Nicht nur dass Volker Meyer-Dabisch sein persönliches Filmdebüt liefert, es ist gleichzeitig auch noch der erste Dokumentarfilm bei Generation 14Plus, eine besondere Ehre, die einem besonderen Film zu Teil wird. Die schauspielerische Leistung ist durch die Tatsache, dass es sich um einen Dokumentarfilm handelt, nicht bewertbar, allerdings sind alle Beteiligten weder aufgesetzt noch künstlich, ganz im Gegenteil, authentischer könnten sie nicht sein. Nicht abgehoben, “but real“!
Wenn Wetlipz mit seinem Kumpel auf der Wiese sitzt und die beiden frei drauf los jammen, mit einem Bier in der Hand, die Alufolie abgekratzt und besser rappend als manch einer von den “großen“ deutschen Rapstars, die es momentan gibt. Wir lernen deutsche HipHop-Szenelegenden kenn, Bee Low, den Vater des deutschen Beatboxings und Schöpfer der nationalen Battles, oder Zeero und Mando, beide zweifache Sieger der deutschen Beatbox Meisterschaft und nicht zuletzt Maxim, ebenso wie Bee-Low ein “Gott“ im Beatbox-Milieu, der jedoch im Sommer 2003 ermordet wurde.
Wenn das Publikum durch Stimmung, Klatschen und Jubelschreien den Sieger bestimmen dürfte, wäre “Love, Peace & Beatbox“ mit hoher Wahrscheinlichkeit und deutlichem Vorsprung bereits jetzt der Sieger des 5. GENERATION 14Plus-Wettbewerbes.





